Bernd Zimmer
   
    Bernd Zimmer, „Waldsee“, 2009, Acryl/Leinwand, 170 x 190 cm
       
   
    Bernd Zimmer, „Dünen. Fluß“, 2002, Acryl/Leinwand, 220 x 135 cm
       
       
       
    Mit figurativer Malerei bekämpfte er als Junger Wilder die in den 80er Jahren vorherrschende Abstraktion. Dann entdeckte Bernd Zimmer Kraft und Tiefe der Natur. Seither widmet er sich den Themen Wüste, Cosmos, Meer, Himmel und Wald als Konzentrate von unberührter Landschaft.

Im Anschluss an die Cosmos-Serie arbeitet Bernd Zimmer seit 2007 in seinem neuen Atelier in Brandenburg. Der Titel „Reflexionen“ bezieht sich auf die neue Bildreihe. In denen sich Waldstücke und dichter Pflanzenwuchs in Variationen, Brüchen und Doppelbildern spiegeln.

Mit malerischer Souveränität erkundet er die Möglichkeit der figurativen Malerei.
     
     
     
   
    Bernd Zimmer, "See. Lichtung", 2009,
Acryl/Leinwand, 145 x 120 cm
Bernd Zimmer, "Gipfel. Himmel", 1995,
Acryl/Leinwand, 84 x 106 cm
     
   
    Bernd Zimmer, "Spiegelung", 2007,
Acryl auf Leinwand, 85 x 105 cm
Bernd Zimmer, "Tiefe Wolken", 2007,
Acryl auf Leinwand, 85 x 105 cm
     
     
    Die großformatigen Weltallbilder faszinieren mit ihren Schüttungen, Drippings und unzähligen Sternpunkten. Der Bildraum könnte nicht tiefer sein. Farbe begreifen wir als Licht und Licht als Farbe. Die Serie Genesis zeigt seine Version der Schöpfungsgeschichte und spiegelt sich in Bildtiteln wie "Spirale. Im Anfang ….", "Licht" oder "day before one" wider.
     
     
   
    Bernd Zimmer, "Grün. Wolke. Z-74", 2001,
Acryl auf Leinwand 120 x 145 cm
     
   
    Bernd Zimmer, "Eidechsenkopf Z-21", Acryl auf
Leinwand, 1999, 130 x 160 cm
Bernd Zimmer, "Sternwind Z-36", 2000, Acryl auf
Leinwand, 130 x 160 cm
     
    Die Cosmos-Bilder von Bernd Zimmer sind inspiriert von den Elementen Erde, Feuer, Wasser und Luft, die einen Einblick in das Schauspiel kosmischer Ereignisse offenbaren. Zeit, Raum und unendliche Weite richten unsere Gedanken auf Schöpfung, Geburt, Leben und Tod. Es sind Bilder voll Energie und Spannung.
     
   
    Bernd Zimmer, "Düne, M`hamid", 2000, Acryl/Leinwand, 160 x 200 cm
     
   
    Bernd Zimmer, "Stille III", Acryl
auf Leinwand, 120x90 cm, 2002
Bernd Zimmer,"Dünen-Restlicht"
Acryl auf Leinwand, 120x90 cm,
2002
     
   
    Bernd Zimmer,
Blatt I: Holzschnitt in 4 Farben, 2006, (4/35 + 5/35), Rives Bütten, 75,5 x 53,5 cm
Blatt II: Holzschnitt in 4 Farben, 2006, (4/35 + 5/35), Rives Bütten, 75,5 x 45,5 cm
Blatt III: Holzschnitt, kombiniert mit Digitaldruck, 2006, (4/35 + 5/35), Rives Bütten, 75,5 x 105 cm
Blatt IV: Holzschnitt in 4 Farben, 2006, (4/35 + 5/35), Rives Bütten, 75,5 x 58,5 cm
     
    BERND ZIMMER wurde in den 70er Jahren als „Junger Wilder“ bekannt. In seinen Landschaftsräumen versucht er Gesetzmäßigkeiten natürlicher Vorgänge bezogen auf Licht, Farbe, und Raum zu ergründen und sichtbar zu machen. In seinen Landschaften erzeugt er durch die räumliche Wirkung der Farbe eine Erfahrbarkeit des Naturraumes. Wüste, Himmel, Cosmos sind zentrale Themen seiner Malerei.
     
    Bernd Zimmers' theme is the portrayal of nature's space and scenery as a fundamentally simple experience. Using expressive and clearly visible brush strokes he paints landscapes such as mountains, deserts, the sea/lakes or the cosmos in a manner bordering on abstraction. In his subjectively conceived pictures he selects a favoured feature from a larger backdrop and transforms it with his materials and colours; he both stands back and yet concentrates on the essential. He has discovered the underlying laws of natural events involving light, colour and space - and expresses them in a visible form.
     
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Biografie:
    1948 Geboren in Planegg
    1968 - 1970

Lehre als Verlagsbuchhändler

    1970 - 1972 Assistent für grafische Gestaltung
    1973 - 1979

Studium der Philosophie (Ästhetik) und Religionswissenschaft

    1976 Beginn der Malerei als Autodidakt
    1977 Mitbegründer der „Galerie am Moritzplatz“ in Berlin (Salomé, Middendorf, Fetting, u.a.
    1979 Karl-Schmidt-Rottluff-Stipendium, Rom
    1982 - 1983 Villa-Massimo-Stipendium, Rom
    1984 Übersiedlung nach Polling/Obb.
    1985 Erste Holzschnitte
    1993 - 1994 Reise nach Libyen; Entstehung der großformatigen Wüstenbilder
    1995 Reise nach Polynesien, Marquesas; Entstehung der Südsee-Bilder
    1996 - 1997 Erste Skulpturen aus Terrakotta
     
    Reise nach Arizona, Beginn der „TAL“-Bilder
    1998 Beginn der Weltall-Bilder
     
    Einzelausstellungen (Auswahl)
    1977 „FLUT“, Galerie am Moritzplatz, Berlin
    1981 Bilder für Freiburg, Kunstverein Freiburg
    1982 „schilderijen“, Groninger Museum, Groningen
Städtischie Sammlung, Duisburg-Rheinhausen
Centro d´Arte contemporanea, Syrakus
    1983 Museum Villa Stuck, München
    1985 Galerie d´Art Contemporain, Bordeaux
    1986 „Bilder-Landschaften“, Kunstverein Braunschweig
    1987 „Bilder-Landschaften“, Ulmer Museum
    1989 Städtische Galerie im Lenbachhaus, München
„ÜBER-SICHT“, Forum Kunst Rottweil
    1990 Moderna Galerija, Ljubljana
“ÜBER-SICHT”, Von der Heydt-Museum, Wuppertal
„Bilder 1987 – 1990“, Heidelberger Kunstverein
„Werkgruppen“, Mathildenhöhe Darmstadt
    1992 „HIMMEL“, Kunstverein Uelzen;
Kunstverein Unna „Bilder 1988 – 1992“,
Kunstverein Augsburg
    1993 „Bilder“, Kunsthalle in Emden
    1994 Städtische Galerie Leerer Beutel, Regensburg
„Natura nascosta“, Museo Ricci Oddi, Piacenza
Städtisches Museum Leverkusen „Zerfall“,
Städtisches Kunstmuseum, Reutlingen
    1997 Leicester Museum an Art Gallery, Leicester
    1998 Mannheimer Kunstverein
Städtisches Museum Leverkusen
Kunstverein Eislingen „Bilder-Landschaften“,
Galerie Winter, Wiesbaden
    1998 „Space“, Galerie Brennecke, Berlin
„Aus der Ferne. Nähe. Arbeiten auf Papier 1977-1997“, Städtische Galerie Rosenheim,
Rosenheim/Leonhardi-Museum, Dresden
„Bilder 1996-1998“, Galerie Pfefferle, München
Galerie Schloss Mochental, Ehingen
Galerie Peter Zimmermann, Mannheim
„Bilder-Landschaften“, Lamy Galleria, Heidelberg
Galerie Kämpff, Basel
    2000 „Bilder-Landschaften“, Kunstverein Niebüll/Richard-Haizmann-Museum, Niebüll
„Neue Bilder“, Galerie Jahn, Landshut
„Horizonte. Cosmos“, Bilder 1990-2000, Gustav-Lübcke-Museum, Hamm
„Horizonte“, Galerie Gmyrek, Düsseldorf
„Der Klang der Pfütze“, Eine Zusammenarbeit (mit Hubertus Reichert), Oberhausen
Purdy Hicks Gallery, London
    2001 Kunstkabinett, Regensburg
Galerie Pfefferle, München
Galerie Brennecke, Berlin „Holzschnitt 1985-2002“,
Museum Morsbroich, Leverkusen
„Bilder-Landschaften“, Kunstverein Bamberg
    2002 „Holzschnitt 1985-2002“, Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen
Galleria Fabjbasaglia, Rimini
Gallerie Brennecke, Berlin
    2003 „Horizonte“, Galerie Winter, Wiesbaden
Natur-Raum.TIKI, Städtische
Galerie Regensburg „mobil 100“ (mit Martin Fengel),
Museum für Kommunikation, Frankfurt
    2004 „Obsessive Malerei“, Ein Rückblick auf die Neuen Wilden, Museum für Neue Kunst, Karlsruhe
“Wahrnehmung”, Bilder 1986-2003, Schloss Cappenberg, Kreis Unna
Kallmann-Museum, Ismaning, Malerei (mit Hubertus Reichert)
„Wüste.Cosmos“, Hospitalhof Stuttgart
    2005 Neue Bilder und Holzschnitte, Galerie Winter, Wiesbaden
    2006 "Lema Sabachtani" - 14 Stationen des Kreuzwegs", U-Bahnstationen in Berlin und im Museum Nikoleikirche, Berlin
KIAF Korean Art Fair - Seoul, Galerie Winter, Wiesbaden
"Weltall", Kunsthalle Mannheim
    2007 "Im Anfang…" - Malerei, Galerie Winter, Wiesbaden
    2009 „Zweite Natur. Bilder 2008/2009“, Galerie Pfefferle, München
„Im Anfang….COSMOS“, Galerie des Wetzlarer Kunstverein, Wetzlar
„REFLEX: Bilder aus Brandenburg 2007 – 2009“, Kunsthaus Potsdam
„REFLEX. Holzschnitte“, Verein für Original-Radierung, München
    2010 „Reflexion – Neue Arbeiten“, Galerie Winter, Wiesbaden
       
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